Baugruben & Pfahlgründungen

Hamburg Heights: Hotel- und Bürogebäude auf einstigem Spiegel-Areal



Wo früher die Mitarbeiter des Spiegel-Verlags in ihrer Design-Kantine Pause machten, sorgt FRANKI jetzt für die fachgerechte Gründung von drei Neubauten: Denn unweit von HafenCity und historischer Speicherstadt plant die Hochtief Projektentwicklung GmbH auf dem ehemaligen Spiegel-Areal ein spannendes Projekt: „Hamburg Heights“, bei dem neben zwei zu revitalisierenden Büro-Hochhäusern (Heights 1 + 2) das Neubauprojekt (Heights 3) als „Adina Apartment Hotel“ entsteht sowie Bürogebäude auf den Abschnitten 4 und 5. Im Mai 2015 erhielt FRANKI den Auftrag, die Baugrube herzustellen (Los 1).

Schon die Spiegelkantine stand auf Frankipfählen
Die Trägerbohlwand errichtet FRANKI platzsparend als „Essener Ver-
bau“, da in der Baugrube später in Teilbereichen kein Arbeitsraum zwischen dem Gebäude und der Verbauwand vorhanden sein wird. Der Baugrund besteht aus Auffüllungen, etwa neun Meter Torf und Klei, bevor die tragende Sandschicht ansteht. Kantine und Tiefgarage des Spiegelverlags sind bereits zurückgebaut. Schon sie standen auf 170 alten Frankipfählen, die FRANKI schweren Herzens abbrechen musste. Unter den Fundamenten der Tiefgarage fanden sich zudem Reste von gemauerten Streifenfundamenten aus der Vorkriegsbebauung. Auch Straßen und Kanäle liefen in früheren Zeiten quer durch das Baufeld.

Starkstromleitung verlegt
Zu den weiteren Herausforderungen gehört die bis zu sechs Meter unter Geländeoberkante liegende Baugrubensohle: Da der mittlere Grundwasserspiegel bei nur 4,6 Metern unter Geländeoberkante liegt, ist eine Wasserhaltung erforderlich. Im Zuge der Arbeiten war auch eine 110-kV-Starkstromleitung umzuleiten. Zusätzlich werden die Arbeiten durch die Sanierung der beiden Bestandsgebäude erschwert, die 12 bzw. 16 Etagen hoch sind. Die hierfür erforderliche Logistik beansprucht große Flächen, die für FRANKI nicht zur Verfügung stehen.

Erschütterungsfreie Atlaspfähle
Im September 2015 erhielt FRANKI im Los 2 den Auftrag zur Pfahl-
gründung. Erschütterungsfrei stellte FRANKI von November 2015 bis Januar 2016 Atlaspfähle in der Baugrube her. Entsprechend der Ver-
marktung des Abschnittes Ost steht ein Folgeauftrag mit weiteren 140 Atlaspfählen in Aussicht. Übrigens: Die denkmalgeschützte Spiegel-
kantine ist nun im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe zu besichtigen.


Leistungen:
2.000 m² Trägerbohlwand als „Essener Verbau“ mit 600 m² Holzausfachung und 1.400 m² Spritzbetonausfachung
110 temporäre Litzenanker, Zk ≤ 600 kN, L ≤ 22 m
12.000 m³ Erdaushub
4.500 m² Kampfmittelsondierung
Wasserhaltung
360 Atlaspfähle, ds/db = 46/56 cm, Nk ≤ 1.800 kN, L ≤ 15 m
1 statische Pfahlprobebelastung

Sie möchten mehr wissen?
Projektleiter: Christoph Schwanz
Tel.: 04105 869-160
cschwanz[at]franki.de





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