Baugruben & Pfahlgründungen

Hammer Straße in Hamburg – die Schranken verschwinden!



Eine große Ausfallstraße in Hamburgs Osten erhält ein neues Gesicht – mit der Hilfe von FRANKI. Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer Hamburg (LSBG) möchte die beiden beschrankten Bahn-
übergänge einer Regionalstrecke und der Hauptstrecke Hamburg-Lübeck durch ein Trogbauwerk ersetzen. Damit kann der Pendler-
verkehr ab 2018 ungehindert von und zu den Autobahnen A1 und A24 fließen. Um das etwa 360 Meter lange Bauwerk herstellen zu können, ist eine wasserdichte Baugrube erforderlich.

Bis in 20 Meter Tiefe: Wasserdichte Verbauwände
Anfang 2015 erhielt die Arbeitsgemeinschaft von FRANKI und Aug. Prien GmbH & Co. KG den Auftrag, das Trogbauwerk schlüsselfertig herzustellen. FRANKI ist für die Erstellung der kompletten Baugrube verantwortlich. Da der bis zu 15 Meter tiefe Aushub weit in das Grund-
wasser reicht, ist es erforderlich, wasserdichte Verbauwände zu errichten. Diese reichen bis in den Geschiebemergel hinein, der in etwa 20 Metern Tiefe ansteht und die Baugrube nach unten abdichtet. Auf die unterschiedlichen Randbedingungen reagiert FRANKI mit verschiedensten Verbauarten: darunter Trägerbohlwände oberhalb des Grundwassers, Dichtwände mit eingestellten Spundwänden oder Fertigteilen außerhalb der Bahnbereiche sowie überschnittene Bohrpfahlwände und Schlitzwände in den Bahnbereichen. Wegen des tiefen Aushubs sichern temporäre Anker in bis zu fünf Lagen die Baugrube.

Wegen Sperrpausen: Hoher Personal- und Geräteeinsatz
Besonders herausfordernd sind die Arbeiten im Bereich der Bahn-
gleise: Dort darf nur in eng bemessenen Sperrpausen gearbeitet werden. Um die engen Termine einhalten zu können, ist ein großer Personal- und Geräteeinsatz erforderlich. In einer großen Sperrpause im Januar 2016 stellte FRANKI mit zwei Schlitzeinheiten die Schlitz-
wände unter der Hauptstrecke Hamburg–Lübeck her, die in der Zeit komplett gesperrt war.


Leistungen:
22.000 m² Dichtwand, d = 60 cm, mit Spundwand und Stahlträgern
1.450 m² überschnittene Bohrpfahlwand, d = 120 cm
6 Stahlrohrpfähle, d = 75 cm, zur Aufnahme der DB Hilfsbrücken
990 temporäre Litzenanker, Zk ≤ 750 kN, L ≤ 20 m
70.000 m³ Erdaushub

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Projektleiter: Uwe Häusser
Tel.: 04105 869-218
uhaeusser[at]franki.de





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